BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ortsverband Rosendahl

14.02.2010 Jugend – Gegner sammeln Unterschriften

 

LESERBRIEF

zum Artikel „Täglich kommen Namen dazu“ vom 13.02.2010.

 

Jugend – Gegner sammeln Unterschriften

Fakten zum Haus der Zukunft: Keine Haushaltsmittel für die Umbauten, keine extra Haushaltsmittel in den nächsten Jahren für die Unterhaltung. Gemeindeanteil an Kolping für Personal und alle anderen Kosten 50.000€ im Jahr – für alle Ortsteile – wie bisher!

Es ist einfach irre, wie es manche Menschen schaffen, für ihre persönlichen Interessen andere hinter ihren Karren zu spannen. Der unbedarfte Rosendahler hat angeblich Angst, dass sich die Gemeinde wegen des Jugendhauses über Jahre verschuldet – wo leben diese Leute – die Gemeinde ist seit Jahren hoch verschuldet - durch eine Reihe von Prestigeprojekten der CDU, die wir uns nicht leisten konnten. Ein Jugendhaus in Osterwick ist unattraktiv – sagen die Eltern, weil sie die Kids nicht fahren wollen . Lieber das Grundstück verkaufen, als für die Jugend was machen – das kommt natürlich von den CDU-Recken – baureife Grundstücke zu Verkauf haben wir reichlich, wo ist die Nachfrage? Nichts mehr zu lesen, von den Gründen aus der Unterschriftenaktion: dass die Angebote in Holtwick und Darfeld leiden würden, wurde wahrscheinlich sofort als böswillige Unterstellung entlarvt. „Unsere Städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten…“schrei; schrei – das passte prima zum Karneval. Weitere finanzielle Belastungen durch das Jugendhaus in den Raum zu stellen ist schon gezielte Täuschung. Für mich bleibt nur ein ehrlicher Punkt – einige CDUler wollen in ihrer Umgebung kein Kindergeschrei. Gibt es heute Probleme mit der offenen Jugendarbeit in Osterwick? Nein! Warum soll es am anderen Standort anders werden?

Für mich unglaublich, dass sich die Osterwicker Landjugend gegen eine offene Jugendarbeit stellt, die allen Jugendlichen im Dorf nur Vorteile bringt. Es muss doch allen klar sein, dass es gar nicht mehr um das Haus der Zukunft geht sondern um die offene Jugendarbeit generell. Deshalb habe ich kein Verständnis für die Weisung von Kolping an die Betreuer, die Füße still zu halten. Ich hoffe die Kids übernehmen die Initiative und machen mal richtig Dampf – zeigen gerade einer FDP mal, wie problematisch man sein kann. Ich habe in der geheimen Abstimmung im Rat für das Haus der Jugend gestimmt und werde meine Entscheidung durch das Begehren der Jugend-Gegner nicht ändern – darauf mein Wort! Die CDU sollte nach diesen Vorgängen das Wort „Familienfreundlich“ nie wieder benutzen.

Aktuell

Hier dokumentieren wir die Arbeit von Anne-Monika Spallek und Dennis Sonne:

Haushaltsrede 2020